Touren

Teamwork in der unberührten Natur, für uns das faszinierendste am Schlittenhundesport. Touren im Winter in den Voralpen, im Jura oder Mittelland und besonders im Frühling in den Alpen ist uns die liebste Zeit. Ein intensives Erlebnis mit Hunden, Zelt und Schnee.


Vorbereitung
Um Hochgebirgstouren bewältigen zu können, braucht es natürlich einiges an Vorbereitung. Eine fast perfekte Schlittentechnik in Normalsituationen, beinahe blindes Vertrauen auf die Leithunde und überdurchschnittliche eigene Kondition sind Voraussetzung. Touren in einfachem, sanft hügeligen Gelände sind ideal, um sich und sein Team kennenzulernen. Jede Hochtour wird auf dem Kartenblatt geplant und mit dem Hangneigungsmessstab vermessen. 12-24 Stunden vor der Tour entscheiden wir, nach Konsultation von Wetterbericht, Lawinenbulletin usw., ob wir die Tour fahren.


Ausrüstung
Unsere Tourenschlitten haben die Ladefläche ganz auf den Kufen und sind mit diversen unumgänglichen Extras wie Harscheisen oder Kettenbremse ausgerüstet. Bei tiefem Schnee oder Skispur werden die Hunde einzeln hintereinander an die Tourenzugleine gespannt. Für das Biwak ist natürlich die ganze Ausrüstung hochgebirgstauglich zu wählen, vom Kocher über Schlafsack bis zur Kleidung.


Unterwegs
Ideale Zeit für Hochtouren ist März bis Anfangs Juni. Der Start ist immer so früh wie möglich bei Morgendämmerung, damit eine Rückkehr oder der Biwakbezug um die Mittagszeit gewährleistet ist. Später wird die Schneedecke instabil, Lawinen lösen sich vermehrt und ein Vorwärtskommen wird erschwert. Zieht unvorhergesehen schlechtes Wetter auf, brechen wir die Tour ab. Im Gebirge ist ein Zurechtfinden und richtiges Einschätzen der Passagen bei Nebel oder Schneefall kaum möglich.